News aus der Presse

FULDAER ZEITUNG  21.5.2012

Jazz, Dixie and more im Schlossgarten

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Schlitz Die Sonne brachte es an den Tag, ein mehr als gut gefüllter Biergarten von Schloss Hallenburg mit bestens gelaunten Besuchern. Mauer und Wiese boten sich, für alle die keine Sitzgelegenheit mehr ergattern konnten, auch bestens dafür an.

 

Am Himmelfahrtstag passte perfekt alles zusammen. Es wurde im Rhythmus mit den Fingern geschnippt, mit den Füßen gewippt, es gab Szenenapplaus. Man genoss es. Es war ein Vormittag zum Seele baumeln lassen. Auch so, Sie wissen noch gar nicht was ich eigentlich meine: der musikalische Frühschoppen mit der Dixie-Band „Four and More Jazzmen“. Im vergangenen Jahr wurde ihr Auftritt, auf Grund des schlechten Wetters, kurzfristig abgesagt.

In diesem Jahr zeigte sich Petrus von seiner besten Seite. Die Liebhaber von Oldtime-Jazz und Swing kamen voll auf ihre Kosten. Die sechs Herren unterhielten das Publikum zum Einen mit Anekdoten passend zu den ausgesuchten musikalischen Beiträgen aus ihrem reichhaltigen Repertoire u. a. aus der musikalischen Feder von Joe King Oliver (1927) zu dessen Interpreten auch der legendäre Louis Armstrong zählte, oder George Gershwine „Lady be good“. Des Weiteren auch das Stück „High Society“. Mehr als zum Schmunzeln waren die Songs, die mit hessischer Mundart unterlegt waren.

„Was is bassiert, ich lieg off de Bless?“ „Frankfurter Kaiserstrass“, „Lisbeth“, „Döner sind echte Dröhner“ oder auch „Der Scheich aus dem Orient“. „Four and More Jazzmen“ gefiel es im Biergarten so gut, dass sie weit länger als ihre angekündigte Zeit das Publikum unterhielten. Dieses dankte es ihnen mit viel Applaus. „Just a little while to stay here“.
Eine kleine Erläuterung zu „Oldtime-Jazz“: Er ist eine Art Oberbegriff für alles, was vor dem Bebop passierte, also die Jahre zwischen 1910 und 1940/50 etwa. Der Begriff ist zu pauschal und unzureichend wie auch die später geprägte Bezeichnung „modern“ Jazz, mit dem die Entwicklungen seit dem Entstehen des Bebop zusammengefasst werden. So unterteilte man den „Oldtime“ in die „Two Beat“ und die „Four Beat“-Stile, womit einer rhythmischen Entwicklung Rechnung getragen wurde.

Über 100 Gäste beim Jazzbrunch in der Bermuthshainer Kulturscheune

Fuldaer Zeitung 07.August 2011
Von Gabriele Engelbert

Bermuthshain Die einen können Musik machen, die anderen fantasievoll kochen und anrichten. Dixieland und Barbecue-Brunch markierte für mehr als 100 Gäste in der Kulturscheune „Wilder Mann“ in Bermuthshain ein zünftiges, gut gelauntes Ferien-Ende.

 

Jazzbrunch
Lupen IconDie Einladung des Kulturkreises Blaues Eck ging auf: Mit dem anerkannt tüchtigen Küchen-Team von Andreas Däsch und den in der Region überaus beliebten „4 and more Jazzmen“ freuten sich mehr als 100 Gäste auf einen angeregten Sonntagmorgen – und wurden nicht enttäuscht. Die gute Laune war fast schon mit Händen greifbar.

Bereits zum fünften Mal spielten die sechs Musiker in der Kulturscheune, wiederum mit Leib und Seele bei ihrem geliebten Hobby: dem traditionellen Dixieland und dazu passenden Titeln. Die Gäste ließen sich beides wohl gefallen: Essen und Musik als wesentliche Wohlfühl-Elemente sorgten auch hier für entspannte Gesichter, Lachen, angeregte Unterhaltungen weitab vom Alltagsstress.
Der Applaus galt zwar in erster Linie dem satten Jazz, aber hintergründig ebenso der ausgesuchten und köstlichen Vielfalt der Speisen, speziell abgestimmt auf die Küche der amerikanischen Golfküste, wo der Dixieland-Jazz seine Wurzeln hat. Angefangen von schlichtem Müsli, Saft, Brot und Eiern über Fleischgerichte, Salate, Soßen und Oliven bis hin zu kleinen Kuchen, Obstsalaten und süßen Verführungen blieb wohl kein Wunsch unerfüllt.

Beschwingte Stimmung
Passend dazu brachten die herrlich ausgelassenen Jazz-Leckerbissen der „Golden Twenties“ Gefühl und Seele in Schwung. Sogar die Kellner schwenkten beim Servieren angeregt Hüften und Hände im Takt. Beschwingt wurden Essen und Getränke serviert und verzehrt.
„4 and more“ – das sind Michael Huber (Posaune, Vokal und zudem Autor deutscher Texte zu amerikanischen Liedern), Dr. Oswald Kress (Trompete), Klaus Klier (Klarinette, Sopransaxophon), Hilmar Stephan (Tuba), Erich Koch (Gitarre, Banjo) und Herbert Schirmer (Schlagzeug). Zum Repertoire der Combo gehört neben Altbekanntem und Evergreens wie „Sweet Georgia Brown“, „St. Louis Blues“, „Am Sonntag will mein Süßer …“ oder „Ain‘t she sweet“ auch „Ich muss auf die Frühschicht“ und mehr aus deutscher Feder.
Und auch nach drei bis vier Stunden mochten sich die zahlreichen Gäste nur schweren Herzens aus der angeregten Sonntagmorgen-Stimmung verabschieden.

Osthessen News:     02.06.2010

 

Schillergarten Hauszeitung Potz Blitz 18.05.2010

"Kunst bei Petri" feiert zwölfjähriges Bestehen

23.06.2009 – GELNHAUSEN (GT)

Meerholzer Apotheker bietet Künstlern Plattform - Q.Fell eröffnet neue Ausstellung mit Werken zum Thema "Glück"

(nb). Jazz, Kunst und eine entspannte Atmosphäre bot die traditionelle Veranstaltung "Kunst bei Petri", die der bekannte Meerholzer Künstler Q.Fell zusammen mit zehn anderen Künstlern der Region ausrichtete. In der Meerholzer Apotheke wird nun schon seit zwölf Jahren neun Mal im Jahr Kunst lokaler Künstler ausgestellt, um diese zu fördern. Bei Sekt und guter Musik konnten sich die Besucher mit allen Künstlern unterhalten und über deren Werke informieren.

.... Zur Unterhaltung der Besucher trug während der Vernissage die Jazzband "Four and more Jazzmen" bei.

Routiniert, souverän und brillant

31.08.2009 – BRACHTTAL (GT)

"4 & more jazzmen" aus Hailer überzeugen in der Schlierbacher Rathausschänke

(ll). Sie sitzen mit unbewegten Gesichtern auf der Bühne wie früher die Swing- und Jazz-Bigbands und spielen ihre Titel routiniert, souverän und brillant. Und das schon seit mehr als zwölf Jahren. Am Freitag gastierten die "4 & more jazzmen" aus Hailer in der Schlierbacher Rathausschänke. Dixieland steht vorwiegend auf ihrem Repertoire; Kenny Ball, Chris Barber und Mr. Acker Bilk lassen grüßen. Die Atmosphäre in dem großen Saal erinnert an die Bierhallen der 20er Jahre des vorigen Jahrhunderts, es fehlen nur noch ein paar Tänzer, die zum Dixieland und Charleston das Tanzbein schwingen.